Drohne verliert Signal: Was passiert bei einem Verbindungsabbruch?

Der Flug läuft problemlos – und plötzlich friert das Livebild ein. Kurz darauf erscheint auf der Fernsteuerung eine Warnung: Die Verbindung zur Drohne ist unterbrochen.

Für viele Drohnenpiloten ist genau dieser Moment zunächst ein Schreck. Schließlich lässt sich das Fluggerät scheinbar nicht mehr steuern. Doch ein Verbindungsabbruch bedeutet nicht automatisch, dass die Drohne verloren ist.

Moderne Drohnen verfügen über verschiedene Sicherheitsfunktionen, die bei einem Ausfall der Funkverbindung greifen können. Welche Reaktion erfolgt, hängt unter anderem vom Modell, der Software und den gewählten Sicherheitseinstellungen ab.

Bei vielen Kameradrohnen kann beispielsweise eine automatische Rückkehr zum Startpunkt, die sogenannte Return-to-Home-Funktion (RTH), als Verhalten bei Signalverlust eingestellt werden. Andere Systeme können je nach Konfiguration schweben oder landen. DJI empfiehlt beispielsweise, die Reaktion bei einem verlorenen Fernsteuersignal auf RTH zu setzen und die Rückkehrhöhe passend zur Umgebung einzustellen.

Doch warum bricht ein Drohnensignal überhaupt ab? Was sollte der Pilot in dieser Situation tun? Und wie lässt sich verhindern, dass es überhaupt zu einem Verbindungsabbruch kommt?

Was bedeutet Signalverlust bei einer Drohne?

Eine Drohne steht während des Fluges in Funkverbindung mit ihrer Fernsteuerung. Über diese Verbindung werden unter anderem Steuerbefehle übertragen.

Bei Kameradrohnen kommt zusätzlich die Bildübertragung hinzu. Der Pilot sieht dadurch auf dem Display der Fernsteuerung beziehungsweise des Smartphones oder Tablets das aktuelle Kamerabild und erhält weitere Fluginformationen.

Dabei ist wichtig, zwischen Bildübertragung und Steuerverbindung zu unterscheiden.

Das Videobild kann beispielsweise bereits aussetzen oder ruckeln, während die Steuerverbindung noch funktioniert. In diesem Fall kann der Pilot die Drohne unter Umständen weiterhin kontrollieren.

Erst wenn auch die Verbindung zwischen Fernsteuerung und Fluggerät abreißt, wird ein echter Verbindungsverlust beziehungsweise ein Fernsteuersignalverlust relevant.

DJI weist darauf hin, dass eine schwache oder unterbrochene Funkverbindung unter anderem durch Hindernisse, Funkstörungen oder Probleme mit der Fernsteuerung verursacht werden kann.

Warum verliert eine Drohne das Signal?

Für einen Verbindungsabbruch kann es verschiedene Ursachen geben. Häufig liegt das Problem nicht an einem technischen Defekt, sondern an den Bedingungen während des Fluges.

Zu den typischen Ursachen gehören:

  • große Entfernung zwischen Drohne und Fernsteuerung
  • Gebäude oder andere Hindernisse
  • Bäume und dichtes Gelände
  • ungünstige Position der Fernsteuerungsantennen
  • elektromagnetische Störungen
  • Funkquellen in der Umgebung
  • technische Probleme an Drohne oder Fernsteuerung
  • ungünstige Flugrichtung
  • zu geringe Funkreserve

Besonders wichtig ist die direkte Funkverbindung zwischen Fernsteuerung und Drohne. Befindet sich beispielsweise ein Gebäude zwischen Pilot und Fluggerät, kann das Signal deutlich schwächer werden.

Auch die Antennenausrichtung spielt eine Rolle. DJI empfiehlt, die Fernsteuerung beziehungsweise deren Antennen korrekt auf das Fluggerät auszurichten und Hindernisse zwischen Controller und Drohne möglichst zu vermeiden.

Wie weit kann eine Drohne fliegen, bevor das Signal abbricht?

Eine allgemeingültige maximale Reichweite gibt es nicht.

Hersteller nennen für ihre Systeme teilweise sehr hohe Reichweiten. Diese Werte werden jedoch unter bestimmten Testbedingungen ermittelt und lassen sich nicht automatisch auf einen realen Flug übertragen.

Die tatsächliche Reichweite hängt unter anderem von:

  • Drohnenmodell
  • verwendeter Funktechnik
  • regionalen Funkvorgaben
  • Gelände
  • Bebauung
  • Hindernissen
  • elektromagnetischen Störungen
  • Antennenausrichtung
  • Flugrichtung

ab.

Auch DJI weist darauf hin, dass die theoretische Übertragungsreichweite von den tatsächlichen Umgebungsbedingungen abweichen kann. Funkstörungen und Abschattungen können die Verbindung deutlich beeinflussen.

Deshalb sollte ein Pilot die beworbene Maximalreichweite nicht als sichere Flugdistanz betrachten.

Ein guter Grundsatz lautet: Nicht so weit fliegen, wie die Funktechnik theoretisch reicht, sondern so fliegen, dass jederzeit ausreichend Sicherheitsreserve vorhanden ist.

Was passiert, wenn die Drohne plötzlich die Verbindung verliert?

Hier kommt die sogenannte Failsafe-Funktion ins Spiel.

Moderne Drohnen können erkennen, wenn die Verbindung zur Fernsteuerung verloren gegangen ist. Anschließend führt das Fluggerät – abhängig von Modell und Einstellung – eine zuvor definierte Sicherheitsaktion aus.

Mögliche Reaktionen können beispielsweise sein:

  • Return to Home (RTH)
  • Schweben an der aktuellen Position
  • automatische Landung

Welche Variante verwendet wird, hängt vom jeweiligen Drohnensystem und dessen Einstellungen ab.

Bei vielen DJI-Drohnen lässt sich beispielsweise festlegen, dass das Fluggerät bei einem Verlust des Fernsteuersignals automatisch zum Home Point zurückkehrt. DJI bezeichnet dies als Failsafe RTH.

Das bedeutet aber nicht, dass die Drohne in jedem Fall sicher zurückkommt.

Warum die RTH-Funktion keine Garantie ist

Return to Home ist eine wichtige Sicherheitsfunktion, ersetzt aber keine Flugplanung.

Damit eine automatische Rückkehr funktioniert, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein.

Dazu gehört beispielsweise ein korrekt aufgezeichneter Home Point.

Außerdem muss die für die Rückkehr eingestellte Flughöhe zur Umgebung passen.

Fliegt die Drohne beispielsweise hinter einem hohen Gebäude oder in einem Gebiet mit Bäumen und die eingestellte RTH-Höhe liegt unterhalb eines Hindernisses, kann es bei der Rückkehr zu einer Kollision kommen.

DJI empfiehlt deshalb ausdrücklich, die RTH-Höhe so einzustellen, dass sie über den relevanten Hindernissen der Flugumgebung liegt.

Das ist einer der wichtigsten Punkte, die ein Pilot vor dem Start kontrollieren sollte.

Was ist der Home Point?

Der Home Point ist vereinfacht gesagt der Referenzpunkt, zu dem die Drohne bei einer automatischen Rückkehr fliegen soll.

Bei vielen modernen Drohnen wird dieser Punkt beim Start beziehungsweise nach erfolgreicher Positionsbestimmung automatisch gespeichert.

Das kann beispielsweise der Startplatz sein.

Wichtig ist jedoch, dass der Pilot weiß, wo sich der aktuell gespeicherte Home Point befindet.

Bei manchen Systemen kann der Home Point während des Fluges aktualisiert werden. DJI weist beispielsweise darauf hin, dass bei einem aktualisierten Home Point dieser neue Punkt für die Rückkehr relevant sein kann.

Vor dem Start sollte deshalb kontrolliert werden, ob die Drohne den Home Point tatsächlich korrekt gesetzt hat.

Was sollte man bei einem Signalverlust tun?

Der wichtigste Punkt lautet zunächst: Ruhe bewahren.

Ein plötzlich verschwundenes Kamerabild bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Drohne bereits außer Kontrolle ist.

Wenn nur die Bildübertragung gestört ist, die Steuerverbindung aber weiterhin funktioniert, kann der Pilot unter Umständen noch eingreifen.

In diesem Fall können zunächst folgende Schritte sinnvoll sein:

  1. Position der Fernsteuerungsantennen überprüfen.
  2. Flugrichtung beziehungsweise Standort des Piloten verändern.
  3. Hindernisse zwischen Fernsteuerung und Drohne vermeiden.
  4. Höhe und Position der Drohne anhand der verfügbaren Fluginformationen überprüfen.
  5. Falls notwendig, die Drohne kontrolliert zurückfliegen.

Wenn dagegen die Steuerverbindung tatsächlich vollständig verloren gegangen ist, sollte nicht hektisch an der Fernsteuerung herumprobiert werden.

Entscheidend ist jetzt, welche Failsafe-Einstellung für den Signalverlust hinterlegt wurde.

Bei einem auf RTH eingestellten System sollte die Drohne den programmierten Rückkehrvorgang auslösen.

Was bedeutet RTH konkret?

RTH steht für „Return to Home“ – also die automatische Rückkehr zum Home Point.

Je nach Drohne und RTH-System kann der Ablauf unterschiedlich aussehen.

Typischerweise bestimmt die Drohne zunächst, wie sie auf die eingestellte Rückkehrhöhe gelangt. Anschließend fliegt sie zum Home Point zurück.

Moderne Systeme können dabei je nach Modell zusätzliche Funktionen nutzen. Dazu gehören beispielsweise fortgeschrittene Routenplanung oder Hinderniserkennung.

Trotzdem sollte man sich nicht blind darauf verlassen.

Eine Drohne kann beispielsweise auf ein Hindernis treffen, wenn dieses nicht erkannt wird oder sich außerhalb des Erkennungsbereichs befindet.

Deshalb bleibt eine sorgfältige Flugvorbereitung entscheidend.

Welche RTH-Höhe sollte eingestellt werden?

Eine pauschale Höhenangabe für jeden Flug gibt es nicht.

Die RTH-Höhe sollte sich an den Hindernissen in der jeweiligen Flugumgebung orientieren und gleichzeitig innerhalb der zulässigen Flughöhe liegen.

Wer beispielsweise in einem Gebiet mit hohen Bäumen fliegt, muss diese bei der Planung berücksichtigen.

In einer Stadt können dagegen Gebäude, Masten oder andere Bauwerke relevant sein.

Eine zu niedrig eingestellte Rückkehrhöhe kann bei einem Signalverlust problematisch werden.

Eine unnötig hoch eingestellte RTH-Höhe kann dagegen zusätzliche Flugzeit und Akkuleistung verbrauchen.

Die richtige Einstellung ist deshalb Teil der Flugvorbereitung.

Was passiert bei sehr niedrigem Akkustand?

Ein Signalverlust ist nicht das einzige Szenario, in dem eine Drohne automatisch reagieren kann.

Viele moderne Drohnen verfügen zusätzlich über automatische Funktionen für einen niedrigen beziehungsweise kritischen Akkustand.

Das ist besonders wichtig, weil die Drohne auch während einer automatischen Rückkehr Energie benötigt.

Bei DJI existieren beispielsweise unterschiedliche RTH-Auslöser, darunter Smart RTH, Low Battery RTH und Failsafe RTH. Bei kritischem Akkustand kann je nach Situation auch eine automatische Landung erforderlich werden.

Deshalb sollte man niemals darauf vertrauen, dass eine Drohne mit nahezu leerem Akku noch problemlos zum Startpunkt zurückkehrt.

Wie kommt es zu Funkstörungen?

Nicht jeder Signalverlust entsteht durch große Entfernung.

Auch die Umgebung kann die Funkverbindung beeinflussen.

Mögliche Störquellen sind beispielsweise:

  • zahlreiche WLAN-Netzwerke
  • Mobilfunkinfrastruktur
  • andere Funksysteme
  • Industrieanlagen
  • dicht bebaute Bereiche
  • andere Drohnen
  • elektronische Geräte

DJI beschreibt elektromagnetische Interferenzen als einen möglichen Grund für plötzlich nachlassende Signalqualität. In Bereichen mit hoher Funkaktivität kann sich die Signalstärke daher unerwartet verändern.

Das erklärt auch, warum eine Drohne in einem bestimmten Gebiet problemlos fliegen kann und wenige Meter weiter plötzlich eine Warnung wegen schwacher Verbindung anzeigt.

Wie kann man einen Signalverlust verhindern?

Die beste Strategie ist, einen Verbindungsabbruch möglichst gar nicht erst entstehen zu lassen.

Dazu gehört eine sorgfältige Flugvorbereitung.

Vor dem Start sollte man sich das Gelände ansehen und mögliche Hindernisse identifizieren.

Besonders problematisch können Gebäude, Bäume oder andere massive Hindernisse sein.

Auch die Position des Piloten spielt eine Rolle.

Wenn möglich, sollte eine möglichst direkte Verbindung zwischen Fernsteuerung und Drohne bestehen.

Außerdem sollte die Ausrichtung der Fernsteuerung beziehungsweise der Antennen beachtet werden. DJI empfiehlt ebenfalls, auf die Signalstärke zu achten und bei schwachem Signal die Antennenausrichtung sowie die Position zur Drohne zu überprüfen.

Eine weitere wichtige Maßnahme ist, nicht unnötig an die maximale Reichweite heranzufliegen.

Je größer die Entfernung, desto kleiner wird die Sicherheitsreserve.

Was tun, wenn nur das Livebild ausfällt?

Das ist ein häufiges Szenario und sollte nicht sofort mit einem kompletten Kontrollverlust verwechselt werden.

Wenn das Bild auf dem Smartphone oder Display einfriert, kann die Steuerverbindung zur Drohne weiterhin bestehen.

Der Pilot sollte deshalb zunächst prüfen, ob Steuerbefehle noch angenommen werden.

Wenn die Drohne weiterhin kontrollierbar ist, kann versucht werden, sie in Richtung des Piloten zurückzuführen.

DJI empfiehlt bei einem verlorenen Bildsignal unter anderem, die Antennenausrichtung zu überprüfen und die Position der Drohne anhand der verfügbaren Karten- und Fluginformationen zu kontrollieren.

Wichtig ist, dabei nicht ausschließlich auf das Kamerabild angewiesen zu sein.

Warum Hindernisse beim RTH besonders gefährlich sind

Eine automatische Rückkehr bedeutet nicht automatisch, dass die Drohne den sichersten Weg nach Hause nimmt.

Das Fluggerät muss die Umgebung auf seiner Rückkehrroute berücksichtigen.

Je nach Modell und Sensorik können Hindernisse erkannt werden. Allerdings ist die Hinderniserkennung nicht unter allen Bedingungen zuverlässig oder überhaupt aktiv.

Deshalb sollte die RTH-Höhe so gewählt werden, dass möglichst wenig Konfliktpotenzial mit der Umgebung entsteht.

Ein Pilot sollte sich außerdem bewusst machen, dass die Drohne bei einem Signalverlust möglicherweise eine vorher festgelegte Route oder Rückkehrlogik verwendet.

Die Flugplanung vor dem Start ist deshalb mindestens genauso wichtig wie die technischen Sicherheitsfunktionen.

Was passiert, wenn die Drohne nicht zurückkommt?

In seltenen Fällen kann es trotz Sicherheitsfunktionen zu einem sogenannten Flyaway kommen.

Damit ist vereinfacht gesagt eine Situation gemeint, in der die Drohne nicht wie erwartet zum Piloten beziehungsweise Home Point zurückkehrt und ihre Position verloren geht.

In einem solchen Fall sollte zunächst die letzte bekannte Position bestimmt werden.

Viele moderne Systeme speichern Flugdaten und bieten Funktionen zur Ortung des letzten bekannten Standorts.

Bei DJI kann beispielsweise die „Find My Drone“-Funktion dabei helfen, ein Fluggerät anhand des letzten bekannten Standorts wiederzufinden.

Wenn die Drohne an einem schwer zugänglichen oder gefährlichen Ort abgestürzt ist, sollte allerdings nicht die eigene Sicherheit gefährdet werden, um sie zu bergen. Auch darauf weist DJI ausdrücklich hin.

Signalverlust bei DJI-Drohnen

Bei DJI-Drohnen spielen die Einstellungen für den Signalverlust eine besonders wichtige Rolle.

In den Sicherheitseinstellungen kann – abhängig vom Modell und der verwendeten App – festgelegt werden, wie die Drohne bei einem verlorenen Fernsteuersignal reagieren soll.

DJI empfiehlt für viele Modelle die Einstellung RTH.

Vor dem Flug sollte deshalb überprüft werden:

  • Ist RTH als Reaktion auf Signalverlust aktiviert?
  • Wurde der Home Point korrekt gespeichert?
  • Ist die RTH-Höhe passend eingestellt?
  • Befinden sich Hindernisse in der Umgebung?
  • Ist ausreichend Akku für eine Rückkehr vorhanden?
  • Besteht am Startpunkt eine stabile Verbindung?

Diese Kontrolle dauert nur wenige Augenblicke und kann im Ernstfall entscheidend sein.

Signalverlust bei anderen Drohnen

Nicht jede Drohne funktioniert nach demselben Prinzip.

Deshalb sollte man die Einstellungen des eigenen Modells kennen.

Bezeichnungen wie RTH, Failsafe, Signal Lost oder Return to Home können je nach Hersteller unterschiedlich umgesetzt sein.

Auch die Reaktion auf einen Verbindungsabbruch kann variieren.

Deshalb ist es keine gute Idee, sich ausschließlich auf Erfahrungen mit einem anderen Drohnenmodell zu verlassen.

Vor dem ersten Flug mit einem neuen Fluggerät sollte die entsprechende Bedienungsanleitung geprüft werden.

Kann eine Drohne bei Signalverlust automatisch landen?

Ja, abhängig vom Modell und den gewählten Einstellungen kann eine automatische Landung eine mögliche Failsafe-Reaktion sein.

Das ist jedoch nicht zwangsläufig die Standardreaktion jeder Drohne.

Ein Pilot sollte deshalb vor dem Flug genau wissen, welche Aktion sein Fluggerät bei einem Verbindungsabbruch ausführt.

Bei einem System, das auf RTH eingestellt ist, wird die Drohne zum Home Point zurückkehren. Bei einer anderen Einstellung kann sie beispielsweise schweben oder landen.

Das Verhalten sollte niemals erst im Notfall ausprobiert werden.

Was sollte man vor jedem Flug kontrollieren?

Eine kurze Checkliste kann helfen, das Risiko eines Signalverlusts und anderer Probleme zu reduzieren.

Vor dem Start sollte unter anderem geprüft werden:

  • Akku der Drohne ausreichend geladen
  • Akku der Fernsteuerung ausreichend geladen
  • stabile Funkverbindung
  • Home Point korrekt gesetzt
  • RTH-Einstellung kontrolliert
  • RTH-Höhe passend zur Umgebung
  • mögliche Hindernisse geprüft
  • Wetterbedingungen berücksichtigt
  • Fluggebiet geprüft
  • Drohne und Propeller auf sichtbare Schäden kontrolliert
  • Warnmeldungen in der App beachtet

Auch DJI empfiehlt vor dem Start unter anderem die Kontrolle von Akkus, Propellern, Warnmeldungen, Signalqualität und Home Point.

Drohne verliert Signal: Das Wichtigste im Überblick

Ein Verbindungsabbruch ist bei modernen Drohnen nicht automatisch gleichbedeutend mit einem Absturz.

Viele Fluggeräte verfügen über Sicherheitsfunktionen, die bei einem Verlust der Funkverbindung eine definierte Reaktion auslösen.

Häufig kommt dabei Return to Home zum Einsatz.

Ob die Drohne tatsächlich automatisch zurückkehrt, hängt allerdings von Modell und Einstellung ab.

Deshalb sollten Piloten vor jedem Flug überprüfen, welche Failsafe-Reaktion hinterlegt ist.

Besonders wichtig sind dabei der Home Point und die RTH-Höhe.

Denn eine automatische Rückkehr funktioniert nur dann zuverlässig, wenn die entsprechenden Voraussetzungen stimmen. Hindernisse, Funkstörungen, falsche Einstellungen oder ein kritischer Akkustand können die Situation erheblich erschweren.

Wer einen Signalverlust möglichst vermeiden möchte, sollte nicht bis an die technischen Grenzen der Drohne fliegen. Eine freie Funkverbindung, eine sinnvolle Flugroute, korrekt ausgerichtete Antennen und ausreichend Abstand zu möglichen Störquellen können die Verbindungsstabilität verbessern.

Die wichtigste Erkenntnis lautet deshalb:

Eine Drohne sollte nicht erst dann auf einen Signalverlust vorbereitet sein, wenn das Signal bereits weg ist.

Die entscheidenden Einstellungen werden vor dem Start vorgenommen.

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