Bei dem bislang größten multinationalen Manöver der U.S. Army nahe Fort Irwin wurden neuartige Technologien unter realitätsnahen, fordernden Bedingungen erprobt. Eingebettet in britische Militärformationen kamen acht unbemannte Bodenfahrzeuge (UGV) des Typs „Gereon“ von ARX Robotics zum Einsatz. Diese agierten als vielseitige, unbemannte Arbeitsmaschinen für unterschiedliche Einsatzzwecke:
Logistischer Transport und Evakuierung von Verwundeten
Taktische Aufklärung
Aktive Maßnahmen im Rahmen der elektronischen Kampfführung
Verschmelzung von autonomer Mobilität und Sensortechnik
Besondere Aufmerksamkeit erregte die Kombination von mobilen Bodensystemen mit spezieller Counter-UAS-Sensorik (C-UAS). Das Aufklärungs- und Abwehrsystem Corvus-Raven von L3Harris wurde dafür direkt auf einem Gereon-UGV montiert. Dieses System ist darauf spezialisiert, elektromagnetische Signaturen feindlicher Drohnen aufzuspüren und präzise Peildaten zur Standortbestimmung zu liefern. Zudem kann es bei Bedarf elektronische Gegenmaßnahmen einleiten. Durch die Installation auf dem unbemannten Bodenfahrzeug entsteht ein hochflexibles und schnell verlegbares System zur Drohnendetektion, das sich den Bewegungen der Truppe anpassen kann.
Echtzeit-Daten für verbündete Netzwerke
Ein weiterer entscheidender Erfolg der Übung war die nahtlose Integration in die bestehenden Kommunikationsstrukturen. Sämtliche Telemetrie- und Sensordaten der UGVs wurden während des Manövers in Echtzeit in die Gefechtsführungsnetzwerke auf Brigade-, Divisions- und Korpsebene eingespeist. Diese erfolgreich getestete Interoperabilität stellt sicher, dass verbündete Nationen künftig alle gesammelten Daten zu einem umfassenden, gemeinsamen Lagebild vereinen können – ein essenzieller Vorteil in modernen, vernetzten Einsätzen.

